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Was ist Usability?
Der Begriff Usability [juseybility] stammt aus dem Englischen. Er setzt sich aus zwei Worten zusammen, to use (benutzen) und the ability (die Fähigkeit). Übersetzt wird der Begriff mit Gebrauchstauglichkeit oder aber auch Brauchbarkeit.
Beim Massstab für die Gebrauchstauglichkeit einer Website, geht es um den Grad der
- Effektivität
- Effizienz
- Zufriedenstellung
Informieren Sie sich über gebrauchstaugliche und benutzerfreundliche Web-Technologien.
Warum Web-Seiten mit CSS und XHTML gestalten?
Aufgrund zahlreicher Websites die letztendlich falsch kodiert wurden (insbesondere mit Tabellen), entwickelte das W3-Consortium (W3C) die Sprachen XML und XHTML. Mit XHTML wurde erstmals eine klare Trennung von Inhalt und Layout durchgesetzt. Das fürs World Wide Web zuständige Normierungs- und Standardgremium, das W3C – hat nun festgelegt, dass HTML lediglich für die Auszeichnung einer Dokumentstruktur zu verwenden ist und für das Aussehen CSS zuständig ist.
Bei öffentliche Institutionen müssen Internetauftritte so gestaltet sein, dass sie von Menschen mit Sehbehinderung und motorischer Behinderung uneingeschränkt genutzt werden können – das schreibt das neue "Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen" vor. Am 1. Januar 2003 trat das rheinland-pfälzische Landesgesetz zur Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen (Gleichstellungsgesetz) in Kraft.
Argumente die für den Einsatz von XHTML mit CSS sprechen und Grundvorraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Stylesheets, ist die Verwendung von gültigem, standardkonformem XHTML:
- CSS bringt übersichtlichen und kein aufgeblähter HTML-Code (durch Verzicht auf ein Tabellenlayout und Softwareanwendung).
- CSS ermöglicht tabellenfreie Web-Seiten. Schlanke Seiten bringen schnellere Ladezeiten. Durch den Verzicht auf Frames, Tabellen und sparsam eingesetzten Multimedia-Elementen lassen sich die Ladezeiten um ein Drittel bis ein Sechstel verringern
- Übersichtliche Darstellung auch auf Handys und PDAs
- Die Internetseiten werden auch korrekt dargestellt, wenn Java-Script aus Sicherheitsgründen deaktiviert wurde
- Bei große Websites mit vielen Besuchern besteht der größte Teil der Hosting-Kosten aus dem verursachten Datenverkehr. Konsequenter Einsatz von CSS in Kombination von XHTML verringert die Dateigrößen und somit die Traffic-Kosten und bei kleineren Websites auch die Wartungskosten.
- CSS in Kombination mit XHTML wird von allen modernen (auch mobilen) Browsergenerationen interpretiert (meist ab Version 5)
- CSS in Kombination mit XHTML ermöglicht barrierefreie Web-Seiten (Web-Usability) zu kodieren. Mit größerem Aufwand können Only-Text Versionen, Schriftgrade, XML-Dokumente und Accesskey erstellt werden, um auch den vielfältigen Bedürfnissen behinderter Nutzer (Menschen mit Sehschwäche, Blindheit, motorischen Störungen ect.) gerecht zu werden. Seiten mit Tabellen und Frames bilden eine Barriere. Schließlich gibt es auch noch andere Zugangsmöglichkeiten für das Web. Dazu zählen: Großbildsysteme, Screenreader, Braillezeile, Bildschirmlesegeräte, Sprachausgaben und Vorlesesysteme, die von Blinden und Sehbehinderten Menschen eingesetzt werden. CSS und XHTML unterstützt insofern verschiedene Medientypen.
Gründe genug warum man gültiges XHTML und CSS einsetzen sollte.
Nehmen Sie eine Website die Ihnen gefällt mal unter die Lupe. Geben Sie beim W3C Validator die Internet-Adresse (URL mit http://) ein und checken Sie selbst. Werden Warnungen angezeigt, entspricht dies nicht den neuen W3C-konformen Technologien.